Über das Unternehmen

Rotharis versteht sich als ein Unternehmen, das Archäologie und Geschichte mit modernen Mitteln der Informationstechnologie ansprechend visualisiert. Auf wissenschaftlicher Basis werden Daten aus unterschiedlichsten Quellen zu 3D-Darstellungen bis hin zu kleinen Filmen und interaktiven Szenen verarbeitet.

Die Projekte werden individuell und abhängig von den gegebenen Voraussetzungen und Wünschen der Auftraggeber bearbeitet. Beispiele für die unterschiedlichen Quellen sind klassisch analoge Daten wie:

  • Zeichnungen
  • Grabungsbücher
  • Messungen mittels Nivelliergerät,

aber auch digital erfasste Daten wie:

  • Tachymeterdaten
  • Punktwolken
  • CAD-Daten

Hinzu kommen passende Vergleichsfunde und weitere ausgiebige Recherchen verschiedenster Quellen. Ergebnis der Arbeit sind qualitativ hochwertige Rekonstruktionen, die nicht nur wissenschaftlich fundiert sind, sondern auch publikumswirksam präsentiert werden können.


Die ersten Schritte...

Rotharis ist ein Projekt das 2014 aufgrund einer Idee entstand, Archäologie - und damit eine wissenschaftlich fundierte Basis - und moderne 3D Computergrafik - mit Fokus auf hohe visuelle Qualität - zusammen zu bringen. Außerdem war klar, das teils enorme Mengen an Daten effizient verarbeitet werden mussten. Daher bestand das Projekt am Anfang aus dem Archäologen, der inzwischen Rotharis als Einzelunternehmen führt, einen 3D-Designer und einen Software-Entwickler.

Begonnen hat die Arbeit mit dem Sutton Hoo Helm, den wir uns als Beispiel gewählt hatten und zwei Projekten für befreundete Archäologen: Die Fundstelle Grube-Rosenfelde war ein Beispiel für die klassische Archäologie bei der die Fundstelle per Hand auf Millimeterpapier abgezeichnet wurde. Das Megalithgrab Küsterberg hatte zum Teil per 3D-Scanner eingelesene Daten der teils umgefallenen Grabsteine, auf deren Grundlage wir das ursprüngliche Grab rekonstruiert haben.


STL aus Hannover in Unity3D

Im Auftrag des Fachbereichs für Archäologie im Landesmuseum Hannover haben wir auf Grundlage von bestehenden STL-Daten über Blender zunächst eine Visualisierung des Fundstückes selbst erstellt. Anschließend wurden das Becken von Winzlar und der Elch aus Bernstein nach wissenschaftlichen Erkenntnissen und Vergleichsfunden rekonstruiert. Außerdem wurde diesmal die Software für die Darstellung der 3D Modelle von Rotharis unter Verwendung von Unity3D selbst erstellt.